Handgelenkschmerzen beim Abstützen: Ursachen und 6 Übungen


Du möchtest dich vom Stuhl hochdrücken, stützt dich beim Yoga auf die Hände oder gehst in den Vierfüsslerstand – und plötzlich zieht ein Schmerz durch das Handgelenk. Manche Menschen spüren ihn oben auf dem Handrücken, andere direkt am Daumen oder an der Kleinfingerseite. Weil sich die Beschwerden nur unter Druck zeigen, werden sie manchmal lange ignoriert. Doch hinter dem Symptom können Sehnen, Bänder, Gelenkflächen, ein Ganglion oder Folgen eines früheren Sturzes stecken.
Entscheidend ist, wo der Schmerz sitzt, wie er begonnen hat und ob Instabilität oder Schwellung hinzukommen. Dieser Artikel erklärt mögliche Ursachen, sinnvolle Untersuchungen und sechs vorsichtige Übungen zum Wiederaufbau der Belastbarkeit. Der Ratgeber ersetzt keine handchirurgische oder ärztliche Untersuchung bei Verdacht auf Bruch oder Bandverletzung.
Warum tut das Handgelenk beim Abstützen weh?
Beim Abstützen ist das Handgelenk meist nach hinten gestreckt. Gleichzeitig überträgt es einen Teil des Körpergewichts von der Handfläche über die acht Handwurzelknochen zum Unterarm. Wie hoch die Belastung wird, hängt unter anderem von Gelenkwinkel, Stellung der Finger, Körpergewicht, Muskelkraft und Untergrund ab. Auch Daumenballen und Kleinfingerballen tragen unterschiedlich zur Druckverteilung bei.
Eine Übung wie der Liegestütz kombiniert hohe Handgelenkstreckung mit erheblichem Druck. Deshalb kann das Handgelenk beim alltäglichen Schreiben völlig unauffällig sein, aber bei Planks oder beim Aufstehen schmerzen. Dieser Unterschied gibt Hinweise, ist aber noch keine Diagnose. Nach einer Verletzung oder bei mechanischer Instabilität müssen zunächst ernste Ursachen ausgeschlossen werden.
Schmerz an der Daumenseite oder Kleinfingerseite?
Versuche den empfindlichsten Bereich mit einem Finger zu zeigen. Radial bedeutet daumenseitig, ulnar kleinfingerseitig. Schmerzen auf der Daumenseite können unter anderem auf das Kahnbein, Sehnen des ersten Strecksehnenfachs oder das Daumensattelgelenk hinweisen. An der Kleinfingerseite kommen beispielsweise der dreieckige Faserknorpelkomplex (TFCC), Sehnen und das distale Radioulnargelenk infrage.
Oben auf dem Handrücken können Kapsel- oder Bandstrukturen, bestimmte Ganglien und Sehnen Probleme machen. Schmerzen auf der Handflächenseite sind wiederum anders einzuordnen. Keine dieser Regionen beweist alleine eine Erkrankung – aber die genaue Lokalisation hilft bei der Untersuchung wesentlich mehr als die pauschale Aussage „mein Handgelenk tut weh“.
Ursache 1: Überlastung bei Liegestützen, Yoga und Turnen
Wenn du plötzlich mehr Druckübungen machst, kann die aktuell verfügbare Belastbarkeit deines Handgelenks überschritten werden. Das gilt besonders beim Wechsel vom Training auf Griffen zur flachen Hand, beim Yoga mit viel Stützzeit oder nach längerer Trainingspause. Schmerzen können auftreten, ohne dass eine strukturelle Verletzung vorliegt. Manchmal braucht es weniger Dehnungen und mehr schrittweise Gewöhnung an die Stützbelastung.
Daraus folgt aber nicht, dass du bei jedem Schmerz einfach weitertrainieren solltest. Wenn der Beginn mit einem Sturz, spürbarem Schnappen oder Instabilität verbunden ist, gelten andere Regeln. Die Übungen weiter unten sind für Beschwerden ohne Warnzeichen gedacht und werden allmählich gesteigert.
Ursache 2: TFCC-Beschwerden an der Kleinfingerseite
Der Triangular Fibrocartilage Complex (TFCC) besteht aus Faserknorpel und Bandanteilen an der ulnaren Handgelenksseite. Er hilft bei der Stabilität und Kraftübertragung, insbesondere rund um das distale Radioulnargelenk. Bei TFCC-Beschwerden können Abstützen, Drehen eines Türgriffs oder belastete Unterarmrotation schmerzen. Manchmal treten Klicken und ein Gefühl von Instabilität hinzu.
Ein bekannter Untersuchungsschritt ist der sogenannte Press-Test: Beim Hochdrücken aus einem Stuhl wird die Hand belastet. Ein ausgelöster Schmerz an der Kleinfingerseite kann den Verdacht auf eine TFCC-Verletzung unterstützen. Dieser Test beweist jedoch allein keine sichere Diagnose, und du solltest ihn nicht wiederholt schmerzhaft provozieren. Nach Trauma oder bei deutlicher Instabilität ist eine fachärztliche Beurteilung wichtig.
Ursache 3: Ganglion auf dem Handrücken
Ein Ganglion ist eine flüssigkeitsgefüllte Ausstülpung in der Nähe von Gelenk oder Sehnenscheide. Besonders auf dem Handrücken kann es bei Streckung unter Druck unangenehm sein. Manche Ganglien sind als weiche oder pralle Erhebung sichtbar, andere liegen tiefer und fallen äusserlich kaum auf. Ein Knubbel am Handgelenk ist allerdings nicht automatisch ein Ganglion.
Viele Ganglien sind gutartig und benötigen keine Behandlung, wenn sie nicht stören. Bei anhaltenden Beschwerden oder unklarem Knoten kann Ultraschall zur Einordnung beitragen. Wiederholtes Schlagen, ausdrücken oder selbstständiges Punktieren ist keine sichere Behandlung. Eine ärztliche Therapie hängt davon ab, wie stark Funktion und Lebensqualität beeinträchtigt sind.
Ursache 4: Sehnenscheidenreizungen und De-Quervain-Syndrom
Auf der Daumenseite des Handgelenks verlaufen Sehnen, die den Daumen bewegen. Bei Morbus de Quervain sind diese Sehnen beziehungsweise ihre Sehnenscheide im ersten Strecksehnenfach gereizt. Das verursacht eher Schmerzen bei Daumenbewegungen, Greifen und bestimmten Handstellungen. Abstützen kann die Region mitbelasten, ist aber kein spezifischer diagnostischer Test für diese Erkrankung.
Auch andere Strecksehnen auf dem Handrücken können überlastet sein. Für die Therapie sind Lokalisation, Bewegungsauslöser und klinischer Befund entscheidend. Nicht jede Sehnenscheidenreizung benötigt eine Injektion; manchmal helfen Belastungsanpassung, Schienen für einen begrenzten Zeitraum und ein sinnvoller Aktivitätsaufbau.
Ursache 5: Kahnbeinbruch nach einem Sturz
Fällt man mit ausgestreckter Hand auf den Boden, kann das Kahnbein verletzt werden. Ein typischer Hinweis ist Druckschmerz in der sogenannten anatomischen Tabatière, einer Vertiefung auf der Daumenseite. Das Problem: Manche Kahnbeinfrakturen sind auf der ersten Röntgenaufnahme nicht erkennbar. Deshalb muss ein starker klinischer Verdacht trotz unauffälligem Röntgen weiter abgeklärt und vorübergehend geschützt werden.
Wer nach einem Sturz weiter Liegestütze oder Handstand übt, riskiert bei unerkannter Fraktur eine verzögerte Heilung. Schmerzen nach Unfall und lokaler Knochendruckschmerz gehören deshalb nicht in ein gewöhnliches Eigenübungsprogramm. Die weitere Diagnostik richtet sich nach ärztlicher Einschätzung, gegebenenfalls mit erneuter oder weiterführender Bildgebung.
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Ursache 6: Bandverletzungen und Instabilität
Zwischen den Handwurzelknochen verlaufen komplexe Bänder, zum Beispiel das skapholunäre Band. Nach einem Sturz können sie verletzt werden. Ein schmerzhaftes Schnappen, eine Instabilität oder deutliche Funktionsstörung bei Dreh- und Stützbewegungen kann einen solchen Verdacht begründen. Eine Bandverletzung lässt sich jedoch nicht allein durch ein Youtube-Selbsttestvideo verlässlich ausschliessen.
Besonders bei frischer Verletzung ist ärztliche Diagnostik sinnvoll. Einige Instabilitäten benötigen gezielte Ruhigstellung oder spezialisierte Behandlung; schwere Manipulation und maximale Mobilisierung können schaden. Hier gilt Sicherheit vor Übungsvielfalt.
Ursache 7: Arthrose, Daumensattelgelenk und Entzündung
Auch Gelenkverschleiss kann Handgelenkschmerzen beim Abstützen verursachen. Bestimmte entzündliche Gelenkerkrankungen gehen eher mit Schwellung, Wärme und längerer Morgensteifigkeit einher. Schmerzen am Daumenansatz können von einer Rhizarthrose stammen. Nicht jeder belastete Handgelenksschmerz ist also eine Überlastung der Unterarmsehnen.
Wenn mehrere Gelenke betroffen sind, beidseits deutliche Morgensteifigkeit besteht oder wiederholte Schübe mit Schwellungen auftreten, ist die rheumatologische Einordnung wichtig. Die Therapie kann dann über reine lokale Kraftübungen hinausgehen.

Und was ist mit Karpaltunnelsyndrom?
Beim Karpaltunnelsyndrom steht die Irritation des Medianusnervs im Vordergrund. Typisch sind Kribbeln, Taubheit oder nächtliches Einschlafen von Daumen, Zeige- und Mittelfinger. Handgelenksschmerzen können dazugehören, doch isolierter Druckschmerz beim Abstützen ist kein zuverlässiger Beweis. Bei zunehmender Schwäche des Daumenballens oder dauerhaften Gefühlsstörungen sollte zeitnah ärztlich untersucht werden.
Ein Karpaltunnelsyndrom unterscheidet sich therapeutisch von einer TFCC-Verletzung oder einer mechanisch empfindlichen Handwurzel. Deshalb sollte eine Diagnose nicht nur nach der Schmerzstelle erfolgen, sondern auch nach Gefühlsprüfung und funktionellen Symptomen.
Welche Fragen helfen bei der Selbsteinordnung?
Überlege zuerst: Gab es einen Sturz oder einen plötzlichen Trainingswechsel? Schmerzt es nur in maximaler Streckung oder auch bei normalem Greifen? Ist der Schmerz daumenseitig, kleinfingerseitig oder auf dem Handrücken? Siehst du eine Schwellung oder tastest du einen Knoten? Bestehen Kribbeln, Kraftverlust oder ein echtes Weggleiten des Gelenks? Notiere solche Beobachtungen vor einer Untersuchung.
Weniger hilfreich ist es, das Gelenk immer wieder bis zum starken Schmerz zu belasten, um die Ursache herauszufinden. Ein positiver Provokationstest allein kann irreführen. Fachleute kombinieren Anamnese, Untersuchung und bei Bedarf Bildgebung.
Welche Untersuchungen sind sinnvoll?
Die körperliche Untersuchung umfasst Beweglichkeit, Kraft, Haut und Schwellung, Durchblutung, Sensibilität und lokalisierte Druckpunkte. Bei Unfallverdacht ist Röntgen oft die erste Bildgebung. Bei möglichem Kahnbeinbruch oder Bandverletzung können trotz anfänglich unauffälliger Aufnahmen weitere Untersuchungen nötig sein. Ultraschall ist unter anderem bei Sehnen und Ganglien nützlich, während MRT ausgewählten Verletzungen dienen kann.
Ein Press-Test oder andere Handgelenkstests werden im klinischen Kontext interpretiert. Kein einzelner Test bietet absolute Sicherheit, und moderne Diagnostik sollte unnötige Untersuchungen vermeiden, ohne ernsthafte Verletzungen zu übersehen.
Wann solltest du sofort zum Arzt?
Lasse das Handgelenk nach einem Sturz mit starker Druckempfindlichkeit, Schwellung, Fehlstellung oder Belastungsunfähigkeit zeitnah untersuchen. Eine mögliche Kahnbeinfraktur darf nicht durch fortgesetzte Stützübungen übergangen werden. Rasch abklärungsbedürftig sind ebenfalls stark zunehmende Schmerzen, ein rotes und heisses Gelenk, Fieber oder deutliche neurologische Ausfälle.
Wird die Hand plötzlich blass, kalt oder schlecht durchblutet, ist eine unverzügliche Notfallbeurteilung erforderlich. Auch eine rasch fortschreitende Taubheit oder ausgeprägte Fingerbewegungsstörung gehört nicht in die Selbstbehandlung.
Was kannst du im Alltag sofort verändern?
Reduziere vorübergehend die Stützübungen, die den Schmerz deutlich auslösen. Statt dich mit stark nach hinten geknickten Handgelenken vom Boden abzudrücken, kannst du je nach Situation Griffe oder Fäuste nutzen, um die Streckung zu verringern. Bei Liegestützen bieten sich eine Wand, eine erhöhte Ablage oder neutrale Handgelenkshaltungen an. Keine Variante ist jedoch geeignet, wenn ein Bruch oder eine instabile Bandverletzung vermutet wird.
Am Computer kann es helfen, die Unterarme bequem abzustützen und wiederholten starken Druck auf die Handwurzel zu vermeiden. Handgelenksbandagen oder Schienen sind für bestimmte Befunde zeitweise sinnvoll, sollten aber nicht aus Gewohnheit dauerhaft verwendet werden. Zentrale Aufgabe ist der dosierte Wiederaufbau passender Bewegungs- und Stützfähigkeit.
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Sechs Übungen bei Handgelenkschmerzen beim Abstützen
Diese Übungen sind nur dann geeignet, wenn keine akute Fraktur, Bandruptur, Instabilität oder Infektion vermutet wird. Vermeide das Durchdrücken in starke Schmerzen. Beginne mit kurzen Einheiten und verändere die Dosis anhand der Reaktion bis zum Folgetag. Bei anhaltender Instabilität, Taubheit oder Schwellung ist eine Fachabklärung erforderlich. Für manche Ursachen wie TFCC-Verletzungen gelten spezielle Schutz- und Rehabilitationsphasen.
Übung 1: Handgelenk kontrolliert bewegen
Lege den Unterarm auf einen Tisch, die Hand ragt leicht über die Kante. Bewege das Handgelenk langsam nach oben und unten, nur im angenehmen Bereich. Acht bis zwölf Wiederholungen genügen zunächst. Das fördert die aktive Beweglichkeit ohne Körpergewicht. Verzichte auf kräftiges Dehnen in die Endposition, wenn gerade die Streckung unter Druck dein Problem ist.
Übung 2: Unterarm drehen ohne Last
Halte den Ellenbogen dicht am Körper und rechtwinklig gebeugt. Drehe die Handfläche nach oben und nach unten, ohne die Schulter mitzudrehen. Beginne mit zehn langsamen Bewegungen. Diese Rotation ist ein wichtiger Bestandteil der Handfunktion. Bei Verdacht auf eine TFCC-Verletzung mit Rotationsschmerz sollte die Bewegung nur nach passender Untersuchung angepasst durchgeführt werden.
Übung 3: Isometrische Handgelenkstreckung
Stütze den Unterarm auf einer Unterlage und versuche, den Handrücken leicht gegen den Widerstand der anderen Hand nach oben zu bewegen, ohne dass das Gelenk deutlich ausweicht. Halte fünf bis zehn Sekunden und wiederhole vier- bis sechsmal. Die Dosis soll moderat sein, nicht maximal. Bei klaren Sehnenüberlastungsbeschwerden kann eine solche Belastung ein schonender Einstieg sein.
Übung 4: Isometrische Griffspannung
Drücke einen weichen Schaumstoffball oder ein zusammengerolltes Handtuch behutsam zusammen. Halte fünf Sekunden, löse langsam und wiederhole achtmal. Die Griffspannung sollte ohne ausstrahlende Schmerzen möglich sein. Diese Übung trainiert Unterarmmuskulatur und Handfunktion, ersetzt aber keine spezifische Rehabilitation einer Bandverletzung.
Übung 5: Stützbelastung an der Wand
Stelle dich vor eine Wand und lege die Handflächen in schmerzarmem Winkel dagegen. Verlagere vorsichtig etwas Körpergewicht auf beide Hände und wieder zurück. Führe sechs bis zehn langsame Wiederholungen aus. Wenn die Streckstellung unangenehm ist, nutze weniger Last oder eine neutralere Handposition. Ziel ist nicht maximale Gelenkbeweglichkeit, sondern eine allmähliche Gewöhnung an Druck.
Übung 6: Progressiver Stütz an erhöhter Fläche
Wenn die Wandbelastung mehrfach problemlos gelungen ist, wähle eine stabile erhöhte Tischkante und beginne mit einem kleinen Gewichtsanteil. Halte die Position fünf bis zehn Sekunden oder mache sehr kleine Druckbewegungen. Steigere erst die Dauer und danach gegebenenfalls den Druck. Liegestütze auf dem Boden oder Handstand sind späte, sportartspezifische Ziele und nicht automatisch Bestandteil jeder Therapie.
Wie lange dauert der Belastungsaufbau?
Bei einer einfachen Überlastung kann sich die Situation innerhalb von Tagen bis Wochen bessern. Bei Sehnenproblemen kann mehr Zeit nötig sein. Eine echte Bandverletzung, Kahnbeinfraktur oder komplexe Handgelenksinstabilität hat völlig andere Heilungs- und Rehabilitationsphasen. Daher gibt es keine pauschale Dauer und erst recht keine Garantie, dass Übungen alle Ursachen innerhalb einer Woche beseitigen.
Orientiere dich an konkreter Funktion: Kannst du einen Stuhl verlassen, einen Einkauf tragen, einen leichten Wandstütz durchführen und die Hand am Folgetag normal nutzen? Wird die Belastbarkeit trotz angepasstem Programm nicht besser oder treten neue Symptome auf, sind weitere Untersuchung und gegebenenfalls Handtherapie sinnvoll.
FAQ: Häufige Fragen
Warum tut mein Handgelenk nur beim Liegestütz weh?
Bei Liegestützen trifft grosse Druckbelastung auf eine relativ starke Handgelenkstreckung. Das kann auch ohne strukturellen Schaden empfindlich sein. Wiederkehrender punktueller Schmerz, Instabilität oder Beschwerden nach Sturz brauchen aber eine andere Beurteilung. Reduziere gegebenenfalls Last und Streckwinkel und steigere schrittweise.
Ist Knacken im Handgelenk ein Warnzeichen?
Schmerzloses gelegentliches Knacken ist nicht zwingend krankhaft. Schmerzhaftes Schnappen nach Trauma, Instabilitätsgefühl oder eine schmerzhafte mechanische Blockade sollten jedoch untersucht werden. Du kannst aus dem Geräusch allein weder eine TFCC- noch eine Bandverletzung sicher ableiten.
Brauche ich ein MRT des Handgelenks?
Nicht automatisch. Anamnese und körperliche Untersuchung sind entscheidend. Je nach Verdacht ist zunächst eine Röntgenaufnahme, ein Ultraschall oder bei persistierendem Verdacht auf Band- beziehungsweise Kahnbeinverletzung weitere Bildgebung sinnvoll. Die Wahl hängt von der konkreten Fragestellung ab und nicht allein von der Schmerzstärke.
Fazit: Druck schrittweise wieder vertragen lernen
Handgelenkschmerzen beim Abstützen können viele Ursachen haben. Der wichtigste erste Schritt ist die Unterscheidung zwischen gewöhnlicher Überlastung und einer möglicherweise ernsthaften Verletzung. Nach passender Abklärung können Beweglichkeit, kontrollierte Muskelarbeit und progressiver Wand- oder Tischstütz helfen. Bei Sturzfolgen, Instabilität, erheblicher Schwellung oder Gefühlsstörungen ist eine gezielte Untersuchung unverzichtbar.
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Wissenschaftliche Quellen und weiterführende Literatur
Die verlinkten Quellen erläutern die medizinische Grundlage. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzt keine individuelle Diagnose oder Notfallversorgung.




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