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Morbus Scheuermann: Symptome, Ursachen, Übungen und Behandlung

Autorenbild: Roman Welzk | Gründer mein-physio.info
Roman Welzk | Gründer mein-physio.info
vor 13 Stunden
15 Min. Lesezeit

Ein zunehmend runder Rücken, nach vorne fallende Schultern oder Schmerzen zwischen den Schulterblättern: Solche Veränderungen fallen besonders häufig während der Pubertät auf. Eltern bemerken vielleicht, dass ihr Kind immer häufiger zusammengesunken sitzt oder beim Stehen einen ausgeprägten Rundrücken entwickelt. Oft entsteht zunächst der Eindruck, dass die Haltung lediglich durch langes Sitzen, die Nutzung des Smartphones oder eine schwache Rückenmuskulatur verursacht wird. Doch nicht jeder Rundrücken ist eine Frage der Körperhaltung.

Hinter einer deutlich verstärkten Krümmung der Brustwirbelsäule kann Morbus Scheuermann stecken. Dabei handelt es sich um eine strukturelle Wachstumsstörung der Wirbelsäule, bei der sich einzelne Wirbelkörper keilförmig verändern können. Durch diese Veränderungen kann sich die natürliche Krümmung der Brustwirbelsäule verstärken und ein ausgeprägter Rundrücken entstehen.

Die Erkrankung entwickelt sich typischerweise während des Wachstums und wird häufig im Jugendalter erkannt. Während einige Betroffene nahezu beschwerdefrei bleiben, leiden andere unter Rückenschmerzen, einer eingeschränkten Beweglichkeit oder einer zunehmenden Veränderung ihrer Körperform.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem gewöhnlichen, flexibel korrigierbaren Rundrücken und einer strukturellen Veränderung der Wirbelsäule. Denn beide Beschwerdebilder können ähnlich aussehen, benötigen unter Umständen jedoch unterschiedliche Behandlungen.

Aus physiotherapeutischer Sicht spielt vor allem die Kombination aus sorgfältiger Diagnostik, angepasster körperlicher Aktivität und gezieltem Training eine wichtige Rolle. Bei bestimmten Jugendlichen kann zusätzlich eine Korsettbehandlung notwendig werden, um das Fortschreiten der Wirbelsäulenverkrümmung während des Wachstums zu begrenzen.

In diesem Artikel erfährst du, wie Morbus Scheuermann entsteht, welche Symptome typisch sind, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungsmöglichkeiten wissenschaftlich sinnvoll erscheinen.


Was ist Morbus Scheuermann?


Morbus Scheuermann, auch Scheuermann-Krankheit oder Scheuermann-Kyphose genannt, ist eine strukturelle Veränderung der Wirbelsäule, die sich vor allem während des Wachstums entwickelt.

Betroffen sind meistens die Brustwirbelsäule oder der Übergangsbereich zwischen Brust- und Lendenwirbelsäule.

Die menschliche Wirbelsäule besitzt von Natur aus mehrere Krümmungen. Im Bereich der Brustwirbelsäule besteht eine nach hinten gerichtete Krümmung, die als Kyphose bezeichnet wird.

Diese natürliche Krümmung ist keine Erkrankung, sondern gehört zur normalen Anatomie.

Bei Morbus Scheuermann kann sich die Krümmung jedoch deutlich verstärken.

Ein wesentlicher Grund dafür ist die veränderte Form einzelner Wirbelkörper.

Während gesunde Wirbelkörper im Seitenbild annähernd rechteckig erscheinen, können bei Morbus Scheuermann mehrere Wirbel eine keilförmige Gestalt entwickeln.

Dabei ist der vordere Anteil des Wirbelkörpers niedriger als der hintere.

Wenn mehrere Wirbel hintereinander betroffen sind, kann daraus eine ausgeprägte Vorwärtskrümmung der Wirbelsäule entstehen.

Im Gegensatz zu einer rein haltungsbedingten Kyphose lässt sich diese strukturelle Krümmung durch bewusstes Aufrichten häufig nicht vollständig korrigieren.


Welche Symptome sind typisch für Morbus Scheuermann?


Die Beschwerden unterscheiden sich erheblich zwischen einzelnen Betroffenen.

Einige Jugendliche entwickeln einen deutlich sichtbaren Rundrücken, ohne ausgeprägte Schmerzen zu haben.

Bei anderen stehen Rückenschmerzen und eine zunehmende muskuläre Ermüdung im Vordergrund.

Besonders häufig werden Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule oder zwischen den Schulterblättern beschrieben.

Manche Betroffene verspüren zusätzlich Beschwerden im unteren Rücken.

Diese können unter anderem mit Veränderungen der gesamten Wirbelsäulenstatik und der individuellen Belastung zusammenhängen.

Häufig fällt auf, dass sich der Rücken beim Vorbeugen deutlich rundet.

Auch die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule kann eingeschränkt sein.

Längeres Sitzen oder Stehen kann bei manchen Menschen Beschwerden verstärken.

Besonders während ausgeprägter Wachstumsphasen können Veränderungen der Rückenform deutlicher sichtbar werden.

Wichtig ist jedoch, dass ein Rundrücken allein noch keine sichere Diagnose erlaubt. Auch andere Ursachen können eine verstärkte Krümmung der Wirbelsäule verursachen.


Warum entsteht ein Rundrücken bei Morbus Scheuermann?


Der Begriff Rundrücken beschreibt zunächst lediglich eine verstärkte Krümmung der Brustwirbelsäule.

Eine solche Veränderung kann unterschiedliche Ursachen haben.

Bei Morbus Scheuermann liegt eine strukturelle Veränderung der Wirbelkörper vor.

Während des Wachstums entwickeln sich einzelne Wirbelkörper nicht vollständig gleichmässig.

Dadurch entstehen keilförmige Veränderungen, die zu einer verstärkten Krümmung führen können.

Die Wirbelsäule passt ihre gesamte Form an diese Veränderungen an.

So kann beispielsweise die Lendenwirbelsäule eine verstärkte Lordose entwickeln.

Auch die Position des Kopfes und der Schultern kann sich verändern.

Diese Anpassungen sind jedoch nicht bei jedem Menschen gleich ausgeprägt.

Entscheidend ist, dass die sichtbare Körperform nicht einfach auf eine schwache Rückenmuskulatur reduziert werden darf.

Die zugrunde liegenden knöchernen Veränderungen lassen sich nicht durch den blossen Versuch, dauerhaft gerade zu sitzen, rückgängig machen.


Morbus Scheuermann oder schlechte Körperhaltung: Was ist der Unterschied?



Ein häufiger Fehler besteht darin, jeden Rundrücken als Haltungsschaden zu bezeichnen.

Dabei ist zwischen einer flexiblen Haltungsvariante und einer strukturellen Hyperkyphose zu unterscheiden.

Bei einem flexiblen Rundrücken kann sich die Form der Wirbelsäule häufig deutlich verändern, wenn sich die betroffene Person bewusst aufrichtet.

Auch im Liegen kann sich die Krümmung teilweise oder weitgehend normalisieren.

Bei Morbus Scheuermann ist die Krümmung dagegen häufig weniger flexibel.

Der Grund sind die bereits beschriebenen strukturellen Veränderungen der Wirbelkörper.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Menschen mit Morbus Scheuermann ihre Haltung überhaupt nicht beeinflussen können.

Auch bei einer strukturellen Hyperkyphose lassen sich Körperkontrolle, Muskelkraft und die Beweglichkeit angrenzender Abschnitte trainieren.

Die knöcherne Grundform kann dadurch jedoch nicht beliebig verändert werden.

Für eine sichere Unterscheidung sind eine körperliche Untersuchung und gegebenenfalls Röntgenaufnahmen notwendig.


Welche Ursachen hat Morbus Scheuermann?


Die genaue Entstehung der Erkrankung ist bis heute nicht vollständig geklärt.

Wissenschaftlich werden verschiedene Faktoren diskutiert.

Dazu gehören genetische Einflüsse, Veränderungen der Wirbelkörperentwicklung und mechanische Belastungen während des Wachstums.

Auch biologische Faktoren, die das Wachstum der Wirbelsäule beeinflussen, könnten eine Rolle spielen.

Eine familiäre Häufung ist bekannt.

Das bedeutet, dass bei manchen Betroffenen mehrere Familienmitglieder ähnliche Veränderungen der Wirbelsäule aufweisen.

Allerdings lässt sich die Erkrankung nicht auf ein einzelnes Gen oder einen bestimmten Lebensstil zurückführen.

Besonders wichtig ist deshalb die Aussage, dass gewöhnliches Sitzen oder die Nutzung eines Smartphones nicht als alleinige Ursache für Morbus Scheuermann angesehen werden darf.


Ist Morbus Scheuermann erblich?


Genetische Einflüsse spielen wahrscheinlich eine relevante Rolle.

Untersuchungen zeigen, dass die Erkrankung innerhalb bestimmter Familien gehäuft auftreten kann.

Allerdings ist die Vererbung komplex.

Nicht jedes Kind eines betroffenen Elternteils entwickelt automatisch eine Scheuermann-Kyphose.

Ebenso kann die Erkrankung bei Jugendlichen auftreten, deren Eltern keine bekannte Wirbelsäulenerkrankung besitzen.

Eine familiäre Vorbelastung kann deshalb ein Hinweis sein, ersetzt jedoch keine individuelle Untersuchung.


In welchem Alter tritt Morbus Scheuermann auf?


Morbus Scheuermann entwickelt sich typischerweise im Kindes- und Jugendalter.

Besonders häufig wird die Erkrankung während der Pubertät erkannt, wenn die Wirbelsäule noch wächst.

In dieser Phase können Veränderungen der Wirbelkörperform deutlicher werden.

Das ist auch für die Behandlung relevant.

Solange das knöcherne Wachstum noch nicht abgeschlossen ist, kann bei geeigneter Indikation eine Korsettbehandlung die Entwicklung der Wirbelsäulenkrümmung beeinflussen.

Nach Abschluss des Wachstums sind die knöchernen Veränderungen weitgehend ausgebildet.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Erwachsene mit Morbus Scheuermann zwangsläufig starke Beschwerden entwickeln.

Viele Betroffene bleiben körperlich aktiv und führen ein weitgehend normales Leben.


Welche Veränderungen sieht man im Röntgenbild?


Die Diagnose wird insbesondere durch die Kombination aus körperlicher Untersuchung und bildgebenden Befunden gestellt.

Ein klassisches Röntgenmerkmal ist die sogenannte Keilwirbelbildung.

Nach häufig verwendeten diagnostischen Kriterien liegt bei mindestens drei aufeinanderfolgenden Wirbelkörpern eine vordere Keilform von jeweils mindestens fünf Grad vor.

Darüber hinaus können Veränderungen der Wirbelkörperendplatten auftreten.

Auch sogenannte Schmorl-Knötchen sind möglich.

Dabei handelt es sich um Veränderungen, bei denen Bandscheibengewebe in angrenzende Wirbelkörperstrukturen eingedrungen ist.

Solche Veränderungen sind allerdings nicht ausschliesslich bei Morbus Scheuermann anzutreffen.

Deshalb sollte die Diagnose nicht anhand eines einzelnen Röntgenmerkmals gestellt werden.

Entscheidend ist die gesamte klinische und radiologische Situation.


Was bedeutet der Kyphosewinkel?


Der Kyphosewinkel beschreibt das Ausmass der nach hinten gerichteten Wirbelsäulenkrümmung.

Er wird häufig anhand seitlicher Röntgenaufnahmen im Stehen bestimmt.

Dafür wird üblicherweise der sogenannte Cobb-Winkel verwendet.

Eine gewisse Kyphose gehört zur normalen Anatomie.

Die genaue Einordnung hängt unter anderem von Alter, Messmethode und individuellen anatomischen Voraussetzungen ab.

Bei einer deutlich vergrösserten Kyphose kann eine Hyperkyphose vorliegen.

Allerdings entscheidet nicht allein der gemessene Winkel darüber, welche Behandlung notwendig ist.

Auch das verbleibende Wachstum, die Flexibilität der Krümmung, mögliche Schmerzen und die Entwicklung im zeitlichen Verlauf sind wichtig.

Ein bestimmter Winkelwert sollte deshalb nicht isoliert als Operationsindikation verstanden werden.


Wie wird Morbus Scheuermann diagnostiziert?


Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese.

Dabei wird gefragt, seit wann die Veränderung der Rückenform besteht, ob Schmerzen auftreten und ob sich die Krümmung im Laufe der Zeit verstärkt hat.

Besonders wichtig ist bei Jugendlichen die Einschätzung des körperlichen Wachstums.

Anschliessend wird die Wirbelsäule untersucht.

Dabei werden unter anderem die Rückenform, Beweglichkeit und mögliche Schmerzen beurteilt.

Ein einfacher Bestandteil kann die Untersuchung beim Vorbeugen sein.

Dabei lässt sich erkennen, wie sich die Wirbelsäulenkrümmung verändert und ob eine ausgeprägte strukturelle Rundung besteht.

Zusätzlich kann überprüft werden, in welchem Ausmass sich die betroffene Person aktiv aufrichten kann.

Wenn der Verdacht auf Morbus Scheuermann besteht, können Röntgenaufnahmen notwendig sein.

Bei neurologischen Auffälligkeiten oder anderen ungewöhnlichen Befunden sind gegebenenfalls weiterführende Untersuchungen erforderlich.


Kann Morbus Scheuermann Rückenschmerzen verursachen?


Ja. Morbus Scheuermann kann mit Rückenschmerzen verbunden sein.

Besonders häufig werden Beschwerden im Bereich der Brustwirbelsäule beschrieben.

Bei manchen Menschen treten die Schmerzen vor allem nach längerem Sitzen oder körperlicher Belastung auf.

Auch muskuläre Ermüdung kann eine Rolle spielen.

Allerdings ist wichtig, dass nicht jede strukturelle Veränderung automatisch Schmerzen verursacht.

Es gibt Menschen mit deutlich ausgeprägter Scheuermann-Kyphose, die kaum Beschwerden haben.

Umgekehrt können Menschen mit relativ geringen strukturellen Veränderungen unter erheblichen Rückenschmerzen leiden.

Schmerzen entstehen durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren.

Dazu gehören unter anderem mechanische Belastung, körperliche Leistungsfähigkeit, Schlaf, Stress und individuelle Prozesse der Schmerzverarbeitung.

Deshalb sollte sich eine physiotherapeutische Behandlung nicht ausschliesslich auf den gemessenen Kyphosewinkel konzentrieren.


Kann Morbus Scheuermann die Atmung beeinträchtigen?


Bei sehr ausgeprägten Verkrümmungen kann die Form des Brustkorbs verändert sein.

In schweren Fällen können dadurch auch die mechanischen Voraussetzungen für die Atmung beeinträchtigt werden.

Solche Probleme treten jedoch nicht bei jedem Menschen mit Morbus Scheuermann auf.

Bei leichten oder moderaten Krümmungen bestehen häufig keine relevanten Einschränkungen der Lungenfunktion.

Wenn bei einer ausgeprägten Hyperkyphose Atembeschwerden auftreten, kann eine zusätzliche pneumologische Untersuchung sinnvoll sein.

Dabei können beispielsweise Lungenfunktionstests durchgeführt werden.

Atemnot sollte jedoch niemals automatisch mit der Wirbelsäulenverkrümmung erklärt werden, da auch andere Erkrankungen dahinterstecken können.


Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?


Die Behandlung richtet sich nach der Ausprägung der Wirbelsäulenkrümmung, dem Alter, dem verbleibenden Wachstum und den Beschwerden.

Bei milden Veränderungen ohne relevante Symptome kann zunächst eine regelmässige Beobachtung ausreichend sein.

Bei Schmerzen oder funktionellen Einschränkungen kann Physiotherapie sinnvoll sein.

Wenn die Krümmung während des Wachstums stärker ausgeprägt ist, kommt unter bestimmten Voraussetzungen eine Korsettbehandlung infrage.

Eine Operation wird normalerweise nur bei ausgewählten schweren Fällen erwogen.

Entscheidend ist, die Behandlung individuell anzupassen.

Nicht jeder Jugendliche mit einem Rundrücken benötigt ein Korsett.

Genauso wenig ist bei jeder strukturellen Hyperkyphose eine operative Korrektur notwendig.


Welche Rolle spielt Physiotherapie bei Morbus Scheuermann?


Physiotherapie kann dazu beitragen, Schmerzen zu reduzieren und die körperliche Funktion zu verbessern.

Besonders wichtig sind dabei das Training der Rückenstreckmuskulatur, die Verbesserung der allgemeinen Kraft und die Förderung einer gut kontrollierten Bewegung.

Auch die Beweglichkeit angrenzender Wirbelsäulenabschnitte und der Schultergelenke kann berücksichtigt werden.

Bei bestimmten Jugendlichen können zusätzlich Beweglichkeitsübungen für verkürzte oder eingeschränkt bewegliche Muskelgruppen sinnvoll sein.

Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2023 beschreibt solche Massnahmen als Bestandteil der konservativen Behandlung.

Allerdings ist die wissenschaftliche Evidenz dafür begrenzt, dass Übungen allein eine bereits bestehende strukturelle Kyphose dauerhaft und deutlich korrigieren können.

Deshalb ist es wichtig, realistische Therapieziele zu formulieren.

Physiotherapie kann die Belastbarkeit und Körperkontrolle verbessern, ohne dass die Wirbelsäule vollständig gerade werden muss.


5 Übungen bei Morbus Scheuermann


Die folgenden Übungen können bei einer milden oder ärztlich abgeklärten Scheuermann-Kyphose Bestandteil eines individuell angepassten Trainingsprogramms sein.

Sie dienen insbesondere der Kräftigung, Beweglichkeit und Körperkontrolle.

Die Übungen ersetzen keine notwendige Korsettbehandlung und können bereits bestehende Keilwirbel nicht rückgängig machen.

Bei starken Schmerzen, einer rasch zunehmenden Krümmung oder neurologischen Beschwerden sollte zunächst eine fachärztliche Untersuchung erfolgen.


Übung 1: Rückenstreckung in Bauchlage


Lege dich auf den Bauch und positioniere deine Arme locker neben dem Körper.

Spanne die Rücken- und Gesässmuskulatur leicht an.

Hebe nun Kopf und oberen Brustkorb wenige Zentimeter von der Unterlage ab, soweit die Bewegung angenehm möglich ist.

Vermeide eine übermässige Überstreckung des unteren Rückens.

Halte die Position ungefähr drei Sekunden und lege den Oberkörper anschliessend wieder ab.

Beginne mit acht bis zehn Wiederholungen.

Diese Übung trainiert die Rückenstreckmuskulatur.

Besonders wichtig ist eine kontrollierte Ausführung, bei der nicht versucht wird, die Wirbelsäule gewaltsam in eine bestimmte Position zu drücken.


Übung 2: Rudern mit einem Widerstandsband


Befestige ein geeignetes Widerstandsband sicher vor deinem Körper.

Stelle dich aufrecht hin oder setze dich auf einen stabilen Stuhl.

Greife das Band mit beiden Händen und ziehe die Ellenbogen langsam nach hinten.

Die Schulterblätter bewegen sich dabei kontrolliert zueinander.

Anschliessend führst du die Arme wieder nach vorne.

Beginne mit zehn bis zwölf Wiederholungen.

Die Übung kräftigt verschiedene Muskeln des oberen Rückens und Schultergürtels.

Sie kann zur allgemeinen Belastbarkeit beitragen, ohne dass eine bestimmte Schulterposition dauerhaft erzwungen werden muss.


Übung 3: Brustwirbelsäule im Vierfüsslerstand mobilisieren


Begib dich in den Vierfüsslerstand.

Die Hände befinden sich ungefähr unter den Schultern, die Knie unter den Hüften.

Runde den Rücken langsam etwas nach oben.

Anschliessend bewegst du die Wirbelsäule vorsichtig in die Gegenrichtung.

Die Bewegung soll angenehm bleiben und nicht maximal ausgeführt werden.

Beginne mit acht bis zwölf Wiederholungen.

Diese Übung kann die allgemeine Beweglichkeit der Wirbelsäule unterstützen.

Bei einer strukturellen Scheuermann-Kyphose ist jedoch nicht zu erwarten, dass die knöcherne Krümmung dadurch vollständig verschwindet.


Übung 4: Brustmuskulatur vorsichtig dehnen


Stelle dich seitlich an einen Türrahmen.

Lege den Unterarm locker am Rahmen an.

Drehe deinen Oberkörper anschliessend langsam etwas vom Arm weg, bis du eine leichte Dehnung im Bereich der Brustmuskulatur verspürst.

Halte die Position ungefähr 15 bis 20 Sekunden.

Wiederhole die Bewegung zwei- bis dreimal pro Seite.

Die Dehnung sollte nicht schmerzhaft sein.

Diese Übung kann bei einer individuell eingeschränkten Beweglichkeit der Brustmuskulatur sinnvoll sein.

Sie ist jedoch keine eigenständige Behandlung der strukturellen Veränderungen der Wirbelkörper.


Übung 5: Allgemeine Rumpfstabilität trainieren


Lege dich auf den Rücken und stelle beide Füsse auf den Boden.

Spanne die Bauchmuskulatur leicht an und hebe langsam einen Fuss wenige Zentimeter von der Unterlage ab.

Setze ihn kontrolliert wieder ab und wiederhole die Bewegung mit dem anderen Bein.

Achte darauf, dass der Rücken während der Bewegung angenehm positioniert bleibt.

Beginne mit acht bis zehn Wiederholungen pro Seite.

Diese Übung kann die allgemeine Rumpfkontrolle verbessern.

Ein trainierter Rumpf kann zu einer besseren körperlichen Belastbarkeit beitragen.

Allerdings sollte nicht der Eindruck entstehen, dass eine möglichst starke Bauchmuskulatur allein eine Scheuermann-Kyphose korrigiert.


Kann man Morbus Scheuermann wegtrainieren?


Eine der häufigsten Fragen lautet, ob sich Morbus Scheuermann vollständig durch Training beseitigen lässt.

Dabei muss zwischen einer strukturellen Wirbelsäulenveränderung und funktionellen Einschränkungen unterschieden werden.

Die keilförmige Veränderung der Wirbelkörper lässt sich durch gewöhnliche Kräftigungs- oder Dehnübungen nicht zuverlässig rückgängig machen.

Training kann jedoch dazu beitragen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Auch Schmerzen, Beweglichkeit und Körperkontrolle können positiv beeinflusst werden.

Besonders bei Jugendlichen ist eine gute körperliche Aktivität wichtig.

Wenn jedoch während des Wachstums eine relevante strukturelle Hyperkyphose besteht, sollte geprüft werden, ob zusätzlich ein Korsett notwendig ist.

Ein reines Übungsprogramm darf eine entsprechend indizierte Behandlung nicht ersetzen.


Wann ist ein Korsett bei Morbus Scheuermann sinnvoll?


Eine Korsettbehandlung kommt besonders bei Jugendlichen infrage, deren Wirbelsäule noch wächst.

Das Ziel besteht darin, die Entwicklung der Wirbelsäulenkrümmung günstig zu beeinflussen und ein weiteres Fortschreiten zu begrenzen.

Die Behandlung wird vor allem bei bestimmten moderaten bis ausgeprägten strukturellen Krümmungen erwogen.

Häufig diskutierte Bereiche liegen ungefähr zwischen 50 und 80 Grad Kyphosewinkel.

Diese Zahlen sind jedoch keine starren Grenzwerte für jeden Patienten.

Auch das verbleibende Wachstum, die Flexibilität der Krümmung und die genaue Lokalisation sind wichtig.

Verschiedene Korsettformen können eingesetzt werden.

Dazu gehören beispielsweise individuell angepasste thorakolumbale Orthesen.

Eine Korsettbehandlung benötigt in der Regel eine längere Tragezeit und regelmässige fachliche Kontrollen.

Besonders wichtig ist, dass die Behandlung rechtzeitig während des Wachstums beginnt.

Nach abgeschlossenem knöchernem Wachstum ist eine strukturelle Formkorrektur durch ein Korsett wesentlich weniger aussichtsreich.


Hilft ein Korsett auch bei Erwachsenen?


Bei Erwachsenen sind die knöchernen Wachstumsprozesse bereits abgeschlossen.

Deshalb kann ein Korsett die entstandene Wirbelkörperform normalerweise nicht mehr grundlegend verändern.

In bestimmten Situationen können orthopädische Hilfsmittel dennoch zur Unterstützung oder vorübergehenden Schmerzlinderung eingesetzt werden.

Eine solche Versorgung ist jedoch nicht mit der wachstumslenkenden Korsettbehandlung bei Jugendlichen gleichzusetzen.

Bei Erwachsenen stehen häufig die Behandlung von Schmerzen, die Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit und der Erhalt einer möglichst guten Alltagsfunktion im Vordergrund.


Wann muss Morbus Scheuermann operiert werden?


Eine Operation kommt nur bei ausgewählten schweren Verläufen infrage.

Mögliche Gründe sind eine stark ausgeprägte oder zunehmend fortschreitende Verkrümmung, erhebliche Beschwerden trotz geeigneter konservativer Behandlung oder bestimmte neurologische Komplikationen.

Die Entscheidung erfolgt normalerweise durch spezialisierte Wirbelsäulenchirurgen.

Dabei werden unter anderem die Grösse und Flexibilität der Krümmung, mögliche Beschwerden und individuelle Risiken berücksichtigt.

Bei einer operativen Behandlung werden häufig mehrere Wirbelsäulenabschnitte durch Implantate stabilisiert und miteinander versteift.

Dieses Verfahren wird als Spondylodese bezeichnet.

Ziel ist eine sichere Korrektur der ausgeprägten Krümmung.

Allerdings handelt es sich um einen grossen Eingriff.

Mögliche Risiken sind unter anderem Infektionen, Blutverlust, neurologische Verletzungen, Implantatprobleme und Beschwerden angrenzender Wirbelsäulenabschnitte.

Eine Operation sollte deshalb nicht allein wegen einer sichtbaren Abweichung von einer vermeintlich perfekten Körperhaltung empfohlen werden.


Darf man mit Morbus Scheuermann Sport machen?


Grundsätzlich ist körperliche Aktivität für viele Menschen mit Morbus Scheuermann sinnvoll.

Welche Sportarten geeignet sind, hängt jedoch vom Schweregrad, den Beschwerden und dem individuellen medizinischen Befund ab.

Bei milden, stabilen Veränderungen können zahlreiche sportliche Aktivitäten möglich sein.

Dazu gehören beispielsweise Schwimmen, Radfahren, Laufen oder angepasstes Krafttraining.

Es gibt keine überzeugende Grundlage dafür, allen Menschen mit Morbus Scheuermann grundsätzlich bestimmte Sportarten zu verbieten.

Bei ausgeprägten Schmerzen oder einer fortschreitenden Verkrümmung während des Wachstums kann jedoch eine individuelle Anpassung notwendig sein.

Besonders bei Sportarten mit hoher axialer Belastung oder intensiven Überstreckbewegungen sollte die Belastbarkeit individuell beurteilt werden.

Entscheidend ist, dass die körperliche Aktivität nicht vollständig eingestellt wird, wenn dafür keine medizinische Notwendigkeit besteht.


Ist Krafttraining bei Morbus Scheuermann gefährlich?


Ein angepasstes Krafttraining ist nicht grundsätzlich gefährlich.

Vielmehr kann eine gut entwickelte Muskulatur dazu beitragen, die Belastbarkeit und Funktion des Bewegungssystems zu verbessern.

Besonders die Rückenstreckmuskulatur, die Hüftmuskulatur und der allgemeine Rumpf können trainiert werden.

Allerdings ist bei Jugendlichen mit einer noch fortschreitenden strukturellen Verkrümmung eine individuelle Betreuung sinnvoll.

Das Trainingsgewicht sollte schrittweise gesteigert und an die aktuelle Belastbarkeit angepasst werden.

Bei starken Schmerzen oder auffälligen neurologischen Symptomen sollte nicht eigenständig mit hohen Gewichten trainiert werden.

Wichtig ist ausserdem, dass Krafttraining keine notwendige orthopädische Kontrolle ersetzt.


Morbus Scheuermann bei Erwachsenen: Welche Folgen sind möglich?


Auch nach Abschluss des Wachstums bleibt die strukturelle Veränderung der Wirbelsäule bestehen.

Allerdings bedeutet dies nicht automatisch, dass sich die Erkrankung kontinuierlich verschlechtert.

Viele Erwachsene mit Morbus Scheuermann können ein aktives Leben führen.

Bei manchen Menschen bestehen chronische Rückenschmerzen oder eine eingeschränkte Beweglichkeit.

Andere entwickeln erst später Beschwerden im Zusammenhang mit zusätzlichen degenerativen Veränderungen.

Besonders wichtig ist deshalb eine individuelle Betrachtung.

Nicht jeder Mensch mit einer sichtbaren Hyperkyphose benötigt eine intensive Behandlung.

Wenn Beschwerden auftreten, können gezieltes Training, eine angepasste Belastung und weitere konservative Massnahmen sinnvoll sein.

Bei zunehmenden neurologischen Symptomen oder einer deutlichen Veränderung der Wirbelsäulenform sollte eine fachärztliche Untersuchung erfolgen.


Kann Morbus Scheuermann wieder verschwinden?


Die strukturellen Veränderungen der Wirbelkörper bilden sich nach Abschluss des Wachstums normalerweise nicht vollständig zurück.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Schmerzen oder funktionelle Einschränkungen dauerhaft bestehen bleiben müssen.

Durch eine geeignete Behandlung können sich Beschwerden und körperliche Leistungsfähigkeit häufig verbessern.

Auch eine frühzeitig begonnene Korsettbehandlung kann bei ausgewählten Jugendlichen die Entwicklung der Krümmung günstig beeinflussen.

Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen einer anatomischen Veränderung und den daraus möglicherweise entstehenden Beschwerden.

Ein nicht vollständig gerader Rücken muss nicht automatisch ein schmerzhafter oder funktionell eingeschränkter Rücken sein.


Wann sollte man mit einem Rundrücken zum Arzt?


Eine ärztliche Untersuchung ist sinnvoll, wenn bei einem Kind oder Jugendlichen eine deutlich zunehmende Rundung der Wirbelsäule auffällt.

Besonders wichtig ist dies während des Wachstums, da in dieser Phase bestimmte Behandlungsmöglichkeiten zeitabhängig sind.

Auch regelmässige Rückenschmerzen oder eine deutlich eingeschränkte Beweglichkeit sollten abgeklärt werden.

Eine schnelle medizinische Untersuchung ist notwendig, wenn zusätzlich neurologische Beschwerden auftreten.

Dazu gehören beispielsweise neue Muskelschwäche, Gefühlsstörungen oder Veränderungen der Gehfähigkeit.

Bei neu auftretenden Blasen- oder Darmfunktionsstörungen, Taubheitsgefühlen im Dammbereich oder schweren neurologischen Ausfällen ist eine notfallmedizinische Untersuchung erforderlich.

Auch unerklärliches Fieber, erhebliche nächtliche Schmerzen oder eine rasche Verschlechterung des Allgemeinzustands sollten nicht vorschnell einer bekannten Wirbelsäulenverkrümmung zugeschrieben werden.


Häufige Fragen zu Morbus Scheuermann


Ist Morbus Scheuermann schlimm?


Morbus Scheuermann kann sehr unterschiedlich verlaufen. Viele Betroffene haben nur geringe Beschwerden und benötigen keine invasive Behandlung. Bei ausgeprägten Verkrümmungen können jedoch Schmerzen, funktionelle Einschränkungen und selten weitere Komplikationen entstehen.


Ist Morbus Scheuermann heilbar?


Die entstandenen knöchernen Veränderungen lassen sich durch gewöhnliche Übungen nicht vollständig rückgängig machen. Schmerzen und körperliche Funktion können sich jedoch häufig verbessern. Während des Wachstums kann bei entsprechender Indikation eine Korsettbehandlung die Entwicklung der Wirbelsäulenkrümmung beeinflussen.


Kann man mit Morbus Scheuermann normal leben?


Ja. Viele Menschen mit Morbus Scheuermann führen ein aktives und weitgehend uneingeschränktes Leben. Die individuelle Prognose hängt unter anderem von der Ausprägung der Krümmung und den Beschwerden ab.


Ist Morbus Scheuermann eine Behinderung?


Die Diagnose allein bedeutet nicht automatisch, dass eine Behinderung vorliegt. Entscheidend sind die tatsächlichen funktionellen Einschränkungen und die jeweiligen rechtlichen Voraussetzungen für eine Anerkennung.


Welche Übungen sind bei Morbus Scheuermann sinnvoll?


Häufig werden Übungen zur Kräftigung der Rückenstreckmuskulatur, zur allgemeinen Rumpfstabilität und zur Verbesserung der Beweglichkeit eingesetzt. Die Auswahl sollte an die individuellen Beschwerden und den orthopädischen Befund angepasst werden.


Braucht jeder Jugendliche mit Morbus Scheuermann ein Korsett?


Nein. Eine Korsettbehandlung wird insbesondere bei bestimmten strukturellen Verkrümmungen während des Wachstums erwogen. Leichte, stabile Veränderungen ohne relevante Beschwerden können gegebenenfalls zunächst beobachtet werden.


Kann Morbus Scheuermann durch falsches Sitzen entstehen?


Eine schlechte Sitzhaltung gilt nicht als alleinige Ursache. Morbus Scheuermann ist eine strukturelle Wachstumsstörung der Wirbelsäule, bei der unter anderem genetische und biologische Faktoren eine Rolle spielen können.


Kann man mit Morbus Scheuermann Muskeln aufbauen?


Ja. Ein angepasstes Krafttraining kann häufig sinnvoll sein. Wichtig ist, die Belastung individuell zu steuern und bei Jugendlichen mit ausgeprägten Veränderungen die orthopädischen Behandlungsempfehlungen zu berücksichtigen.


Wird Morbus Scheuermann im Alter schlimmer?


Das lässt sich nicht pauschal sagen. Die strukturelle Veränderung entsteht überwiegend während des Wachstums. Im Erwachsenenalter können zusätzliche Beschwerden oder degenerative Veränderungen auftreten, allerdings ist eine deutliche Verschlechterung nicht bei jedem Betroffenen zu erwarten.


Mein Fazit als Physiotherapeut


Morbus Scheuermann ist eine strukturelle Erkrankung der Wirbelsäule, die vor allem während des Wachstums entsteht. Besonders typisch sind keilförmige Veränderungen mehrerer Wirbelkörper und eine verstärkte Krümmung der Brustwirbelsäule.

Wichtig ist, die Erkrankung nicht einfach mit einer schlechten Körperhaltung gleichzusetzen.

Ein Rundrücken kann unterschiedliche Ursachen haben. Während eine flexible Haltungsvariante häufig deutlich durch Bewegung und bewusstes Aufrichten verändert werden kann, liegt bei Morbus Scheuermann eine knöcherne Veränderung zugrunde.

Aus physiotherapeutischer Sicht ist deshalb eine realistische Zielsetzung entscheidend.

Durch gezielte Übungen können Muskelkraft, Beweglichkeit, Körperkontrolle und körperliche Belastbarkeit verbessert werden. Auch Rückenschmerzen lassen sich bei vielen Betroffenen durch eine angemessene Behandlung positiv beeinflussen.

Allerdings sollte nicht versprochen werden, dass sich bereits entstandene Keilwirbel durch intensives Dehnen oder Kräftigen vollständig korrigieren lassen.

Besonders während des Wachstums ist eine frühzeitige orthopädische Beurteilung wichtig. Bei bestimmten ausgeprägten Verkrümmungen kann eine Korsettbehandlung notwendig werden.

Gleichzeitig sollte eine Diagnose nicht dazu führen, dass Jugendliche sämtliche sportlichen Aktivitäten vermeiden.

Bewegung und körperliche Aktivität bleiben wichtige Bestandteile einer gesunden Entwicklung.

Auch im Erwachsenenalter bedeutet Morbus Scheuermann nicht automatisch, dass starke Schmerzen oder erhebliche Einschränkungen entstehen müssen.

Mein wichtigster Rat lautet deshalb: Wenn sich bei einem Kind oder Jugendlichen ein deutlich zunehmender Rundrücken entwickelt, sollte die Ursache fachlich untersucht werden. Mit einer frühzeitigen Diagnose und einer individuell angepassten Behandlung lassen sich unnötige Einschränkungen häufig vermeiden und die Voraussetzungen für ein aktives Leben verbessern.



Wissenschaftliche Quellen


  1. O'Donnell, J. M., Wu, W., Youn, A., Mann, A., & Swarup, I. (2023). Scheuermann kyphosis: Current concepts and management. Current Reviews in Musculoskeletal Medicine, 16, 521–530. https://doi.org/10.1007/s12178-023-09861-z

  2. American Academy of Orthopaedic Surgeons. (o. J.). Kyphosis (roundback) of the spine. OrthoInfo. https://www.orthoinfo.org/diseases--conditions/kyphosis-roundback-of-the-spine

  3. Scheuermann's kyphosis: Update on pathophysiology and surgical treatment. (2022). EFORT Open Reviews. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9780615/

  4. Treatment approaches for Scheuermann kyphosis: A systematic review of historic and current management. (2019). https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31675699/

  5. Zaina, F., et al. (2010). 7th SOSORT consensus paper: Conservative treatment of idiopathic and Scheuermann's kyphosis. Scoliosis, 5, Article 9. https://doi.org/10.1186/1748-7161-5-9

  6. American Academy of Orthopaedic Surgeons. (o. J.). Back pain in children. OrthoInfo. https://preview.orthoinfo.org/diseases--conditions/back-pain-in-children/

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzt keine individuelle ärztliche Untersuchung oder Behandlung. Bei einer zunehmenden Wirbelsäulenverkrümmung im Wachstumsalter, ausgeprägten Schmerzen oder neurologischen Auffälligkeiten sollte eine fachärztliche Untersuchung erfolgen.

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