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Long Covid & Physiotherapie – was wir 2026 wirklich wissen







1. Was ist Long Covid bzw. Post-Covid-Syndrom?


Long Covid (auch Post-Covid-Syndrom oder Post COVID-19 Condition) bedeutet: Beschwerden bleiben länger als die eigentliche Infektion – oder treten Wochen bis Monate später neu auf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt Long Covid als Symptome, die mindestens 3 Monate nach einer bestätigten oder wahrscheinlichen Corona-Infektion beginnen und für mindestens 2 Monate anhalten, ohne dass es eine andere Erklärung gibt. Häufig sind Fatigue, Luftnot und kognitive Probleme wie „Brain Fog“. Weltgesundheitsorganisation+1


Auch deutschsprachige Leitlinien gehen inzwischen davon aus, dass das Long/Post-Covid-Syndrom eine eigenständige Erkrankung ist. Sie betonen die Vielfalt der Symptome: Atemprobleme, Erschöpfung, Schlafstörungen, Schmerzen, Herz-Kreislauf-Probleme, neurologische Symptome und psychische Belastungen. AWMF Leitlinienregister


Wichtig: Long Covid ist kein „eingebildetes“ Problem. Es gibt inzwischen eine große Zahl an Studien, die zeigen, dass sich nach der Infektion unter anderem Immunsystem, Gefäße, Muskeln, Nerven und das Nervensystem verändern können. bmg-longcovid.de



2. Warum bleibt der Körper so lange erschöpft?


Die Forschung ist noch in Bewegung, aber es gibt mehrere Erklärungsansätze dafür, warum Beschwerden so lange anhalten können:


  • Anhaltende Entzündungsprozesse und Störungen des Immunsystems

  • Veränderungen in den kleinen Blutgefäßen (Mikrozirkulation), die Organe und Muskeln schlechter versorgen

  • Störungen im Energiestoffwechsel der Muskulatur, sodass sich Muskeln nach Belastung nur sehr langsam erholen bmg-longcovid.de+1

  • Beeinflussung des vegetativen Nervensystems, was Herzfrequenz, Blutdruckregulation, Atmung und Verdauung aus dem Gleichgewicht bringen kann


Besonders wichtig ist ein Symptom, das man Post-Exertional Malaise (PEM) oder Post-Exertional Symptom Exacerbation (PESE) nennt: Eine deutliche Verschlechterung der Symptome 12–48 Stunden nach körperlicher, kognitiver oder emotionaler Belastung, die Tage oder Wochen anhalten kann. PMC+1


Genau dieses PEM macht die Behandlung mit Bewegung so sensibel: Was bei anderen Erkrankungen hilft („einfach mehr trainieren“), kann bei Long Covid manche Betroffene deutlich verschlechtern – wenn man nicht aufpasst.



3. Häufige Long-Covid-Symptome, bei denen Physiotherapie hilft


Nicht jede Long-Covid-Erkrankung sieht gleich aus. Viele Betroffene berichten aber ähnliche Hauptprobleme, bei denen Physiotherapie eine wichtige Rolle spielen kann.


3.1 Atemnot und eingeschränkte Lungenfunktion


Nach einer Corona-Infektion kann die Lunge gereizt oder geschädigt sein, und auch die Atemmuskulatur ist oft geschwächt. Typische Folgen:


  • Kurzatmigkeit schon bei leichten Belastungen

  • Engegefühl in der Brust

  • Unsicherheit oder Angst beim Atmen („Ich bekomme keine Luft“)


Mehrere Studien zeigen, dass Ausdauertraining, Atemmuskeltraining und kombinierte Reha-Programme die Lungenfunktion, Gehstrecke und Luftnot deutlich verbessern können. Frontiers+2bmjopenrespres.bmj.com+2


Hier setzt Physiotherapie an: mit Atemübungen, dosiertem Ausdauertraining, Schulung der Körperwahrnehmung und Strategien gegen Atemangst.


3.2 Fatigue und Belastungsintoleranz


Viele Betroffene beschreiben eine tiefe, ungewöhnliche Erschöpfung, die sich nicht durch Schlaf beheben lässt. Häufig kommt dazu:


  • „Energierucksack“ ist schnell leer

  • Konzentrationseinbrüche bereits nach kleinen Aktivitäten

  • Verschlechterung der Symptome Stunden nach einer Belastung (PEM)


Studien zeigen, dass ein Teil der Patient:innen von vorsichtig aufgebautem Training profitiert, andere aber sehr sensibel auf Überlastung reagieren. Springer Nature Link+2JAMA Network+2


Physiotherapie hilft hier vor allem durch:


  • Einschätzung der individuellen Belastungsgrenzen

  • Vermittlung von Pacing (kluge Einteilung von Aktivität und Pausen) Wikipedia

  • Langsames, symptomorientiertes Steigern von Aktivität – wenn der Körper dazu bereit ist


3.3 Muskelschwäche, Schmerzen und Deconditioning


Wer über Wochen oder Monate weniger aktiv ist, verliert Muskelkraft, Ausdauer und Koordination. Dazu kommen manchmal direkte Veränderungen in den Muskeln, die in aktuellen Studien beschrieben werden. Nature+1


Typisch sind:


  • Muskelschmerzen, besonders nach ungewohnten Belastungen

  • „Wackelige“ Beine beim Treppensteigen

  • Das Gefühl, dass man „völlig untrainiert“ ist, obwohl man früher sportlich war


Hier kann individuell angepasste Kraft- und Koordinationstherapie helfen, die Muskulatur wieder aufzubauen – aber eben unter Berücksichtigung von Fatigue und möglichem PEM. RCTs zeigen, dass strukturiertes Krafttraining bei vielen Long-Covid-Betroffenen die körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität verbessern kann. PMC+2Springer Nature Link+2


3.4 Schwindel, Kreislaufprobleme und POTS


Ein Teil der Betroffenen entwickelt orthostatische Intoleranz oder POTS (Posturales Tachykardiesyndrom) – dabei schießt der Puls beim Aufstehen in die Höhe, oft begleitet von Schwindel, Benommenheit oder Herzrasen. Studien zeigen, dass bei Long Covid ein relevanter Anteil von Patient:innen unter solchen Kreislaufproblemen leidet. JAMA Network+1


Physiotherapeutische Maßnahmen können hier sein:


  • Kreislauftraining in schonenden Positionen (z. B. im Sitzen oder Liegen)

  • Langsamer Übergang in aufrechte Positionen

  • Schulung von Spannungsstrategien (z. B. Muskelanspannungen, um den Blutdruck zu stabilisieren)



4. Was sagt die aktuelle Forschung zur Bewegung bei Long Covid?


In den letzten Jahren sind mehrere systematische Übersichtsarbeiten und randomisierte Studien erschienen, die speziell Rehabilitation und Bewegungstherapie bei Long Covid untersuchen:


  • Eine große systematische Übersichtsarbeit (2025) zeigt, dass Bewegungstherapie die multidimensionalen Symptome des Post-Covid-Syndroms verbessern kann, darunter Lungenfunktion, Gehstrecke, Fatigue und Lebensqualität. Besonders wirksam war eine Kombination aus Ausdauertraining und Atemmuskeltraining. Frontiers

  • Weitere Metaanalysen bestätigen, dass Trainingsprogramme und Reha bei vielen Betroffenen sicher und hilfreich sind, insbesondere für die kardio-pulmonale Leistungsfähigkeit und die Belastbarkeit im Alltag. ScienceDirect+1

  • Randomisierte Studien aus der ambulanten Rehabilitation konnten zeigen, dass strukturierte Reha-Programme (z. B. 6–8-wöchige Programme in der Primärversorgung oder nach Krankenhausaufenthalt) die Gehstrecke, Atemnot, Fatigue und psychisches Befinden verbessern. bmjopenrespres.bmj.com+2ResearchGate+2

  • Ein RCT zu individuell angepasstem Krafttraining fand signifikante Verbesserungen der körperlichen Funktion und des subjektiven Gesundheitszustands bei Long-Covid-Patient:innen – ohne Hinweise auf schwere Nebenwirkungen. PMC


Gleichzeitig gibt es eine wichtige Einschränkung:


  • Internationale Organisationen wie die WHO und andere Fachgremien warnen ausdrücklich vor pauschaler „graded exercise therapy“ bei Patient:innen mit ausgeprägtem PEM/PESE, weil hier das Risiko einer Verschlechterung besteht. JAMA Network+2Europäisches Parlament+2


Aktuelle Empfehlungen zielen deshalb auf individuell angepasste, eng überwachte Bewegungsprogramme, die die Präsenz und Schwere von PEM berücksichtigen. Ein 2024 veröffentlichtes Best-Practice-Papier schlägt z. B. eigene Trainingsstrategien vor – je nachdem, ob kein, mildes oder ausgeprägtes PEM vorliegt. Springer Nature Link



5. Welche Rolle spielt Physiotherapie konkret?


Physiotherapie ist heute ein zentraler Baustein in vielen Long-Covid-Programmen. Springer Medizin+1

Typische Elemente:


  1. Gründliche Anamnese und Befund

    • Detaillierte Erhebung der Symptome (Fatigue, Atemnot, Schmerzen, Schwindel, kognitive Probleme)

    • Erfassung typischer Auslöser und Tagesmuster

    • Screening auf PEM (Verschlechterung nach Belastung) und Kreislaufprobleme

  2. Funktionsdiagnostik (je nach Setting)

    • 6-Minuten-Gehtest oder andere Belastungstests mit Puls-, Blutdruck- und Sauerstoffmessung bmjopenrespres.bmj.com+1

    • einfache Krafttests und Gleichgewichtstests

    • Fragebögen zu Fatigue, Lebensqualität und Teilhabe

  3. Individueller TherapieplanJe nach Symptomkonstellation können folgende Bausteine kombiniert werden:

    • Ausdauertraining (z. B. Gehen, Fahrrad-Ergometer, Stepper)

    • Krafttraining (mit Körpergewicht, Geräten oder Bändern)

    • Atemphysiotherapie und Atemmuskeltraining

    • Schulung in Pacing und Aktivitätsmanagement

    • Haltungs- und Gleichgewichtstraining

    • Entspannungs- und Körperwahrnehmungsübungen

  4. Enge Überwachung und Anpassung

    • Beobachtung der Symptome während und nach der Therapie

    • Führen eines Symptomtagebuchs

    • Anpassung der Belastung, wenn z. B. PEM auftritt oder Fatigue deutlich zunimmt


Ziel ist nicht „möglichst schnell wieder fit“, sondern stabil und nachhaltig mehr Belastbarkeit, ohne anhaltende Rückfälle zu provozieren.



6. Pacing & Sicherheit: Trainieren ohne sich zu überfordern


Gerade bei Long Covid ist es entscheidend, nicht in die „Boom-Bust-Falle“ zu geraten: An einem guten Tag zu viel machen, danach tagelang schlechter gehen.

Hier hilft Pacing, ein strukturiertes Aktivitätsmanagement, das auch aus der Behandlung anderer Fatigue-Erkrankungen bekannt ist: Wikipedia+1


  • Du tastest Dich an ein Aktivitätsniveau heran, bei dem Deine Symptome stabil bleiben.

  • Dieses Niveau hältst Du zunächst konstant – ohne zu schnell zu steigern.

  • Erst wenn Du mehrere Tage bis Wochen stabil bist, erhöhst Du die Belastung in kleinen Schritten.


In der Physiotherapie bedeutet das zum Beispiel:


  • Belastungsmonitoring: Puls, Atmung, eventuell Sauerstoffsättigung, subjektive Erschöpfung (z. B. Borg-Skala).

  • Symptommonitoring nach der Einheit: Wie fühlst Du Dich 12–48 Stunden nach der Belastung? Kommt es zu deutlicher Verschlechterung (PEM)?

  • Feinsteuerung: Bei Anzeichen von PEM wird die Intensität oder Dauer reduziert, Pausen werden verlängert, oder der Fokus vorübergehend auf Atem- und Entspannungsübungen gelegt.


Wichtig: Für Menschen mit ausgeprägtem PEM können aktive Therapien zeitweise nur sehr niedrig dosiert oder vorwiegend als Energie-Management, Atem- und Haltungsübungen stattfinden. Hier ist teamorientiertes Arbeiten mit Ärzt:innen und gegebenenfalls ME/CFS-spezialisierten Zentren entscheidend. Springer Nature Link+2PMC+2



7. Ein möglicher Therapieaufbau in der Physiotherapie (Beispiel)


Jede Behandlung ist individuell – aber um ein Gefühl zu geben, wie ein behutsam aufgebautes Programm aussehen kann, hier ein vereinfachtes Beispiel. Das ersetzt keine persönliche Diagnostik.


Phase 1: Stabilisieren und Kennenlernen der Grenzen


  • Umfangreiches Erstgespräch, Testung und Aufklärung

  • Vermittlung von Pacing-Grundsätzen

  • Atemübungen (z. B. Lippenbremse, Zwerchfellatmung) und schonende Dehnübungen

  • Sehr kurze, leichte Aktivitäten (z. B. 3–5 Minuten langsames Gehen) mit viel Pause

  • Führen eines Symptomtagebuchs über mindestens 1–2 Wochen


Phase 2: Aufbau von Alltagsbelastbarkeit


  • Steigerung der Geh- oder Radzeit in kleinen Schritten, z. B. von 5 auf 7, dann 10 Minuten – jeweils mit Beobachtung der Symptome am Folgetag

  • Einführung einfacher Kräftigungsübungen (z. B. Sit-to-Stand, Wandliegestütze, Wadenheben)

  • Schulung ergonomischer Strategien im Alltag (Treppen, Einkaufen, Hausarbeit)

  • Ggf. Einbindung leichter Gleichgewichtsübungen


Phase 3: Funktionelles Training und Rückkehr zu Beruf/Freizeitaktivitäten


  • Alltagsnahe Übungen: Tragen, Heben, Treppen, längere Gehstrecken

  • Erweiterung des Krafttrainings (z. B. mit Geräten, Bändern) und gegebenenfalls Intervalltraining – aber nur, wenn kein relevantes PEM auftritt

  • Besprechen von Strategien für die Rückkehr zur Arbeit oder zum Sport

  • Selbstmanagement-Plan: Was tun bei „schlechten Tagen“? Wie Belastung langfristig planen?


Studien zeigen, dass solche strukturierten Programme nicht nur körperliche, sondern auch psychische Parameter wie Angst, Depressivität und Lebensqualität verbessern können. bmjopenrespres.bmj.com+2BMJ+2



8. Was kannst du selbst tun?


Einige Dinge kannst du – idealerweise in Abstimmung mit Ärzt:in und Physiotherapie – selbst unterstützen:


  • Symptomtagebuch / AktivitätstagebuchNotiere täglich: Schlaf, Aktivitäten, Symptome (Fatigue, Atemnot, Schmerzen, Schwindel), besondere Auslöser. Das hilft, Muster zu erkennen und Überlastung zu vermeiden.

  • Regelmäßige, sehr dosierte BewegungLieber täglich ein bisschen, als einmal pro Woche zu viel. Ziel: sanfte Aktivierung statt „Durchbeißen“.

  • Atempausen bewusst einbauenKurze Atemübungen im Sitzen oder Liegen können helfen, das Gefühl von Luftnot zu reduzieren und den Körper zu beruhigen.

  • StressreduktionLang anhaltende Erkrankungen sind psychisch belastend. Entspannungsverfahren, leichte Achtsamkeitsübungen oder Gespräche mit psychologischen Fachpersonen können die Bewältigung unterstützen. Rehabilitationsprogramme kombinieren immer häufiger körperliche und psychologische Elemente. BMJ+1


Ganz wichtig: Wenn du merkst, dass sich Symptome nach einer Aktivität stark verschlechtern, ist das kein „Versagen“, sondern ein Signal deines Körpers. Dann braucht es oft weniger Intensität, mehr Pausen und eine bessere Planung, nicht mehr Willenskraft.



9. Wann solltest du unbedingt ärztliche Hilfe suchen?


Auch wenn Long Covid an sich eine bekannte Diagnose ist, dürfen Warnzeichen nicht übersehen werden. Bitte lass dich umgehend ärztlich abklären, wenn:


  • neue oder starke Brustschmerzen auftreten

  • der Puls in Ruhe sehr hoch ist oder stark unregelmäßig wird

  • du plötzliche, deutliche Luftnot in Ruhe bekommst

  • Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen, starke Kopfschmerzen oder Verwirrtheit auftreten

  • sich dein Allgemeinzustand rasch verschlechtert


Physiotherapie ersetzt keine medizinische Diagnostik. Eine gute Versorgung bei Long Covid ist immer interdisziplinär – also eine Zusammenarbeit aus Hausarztpraxis, Fachärzten, Physiotherapie, ggf. Psychologie und weiteren Berufsgruppen.



10. Fazit


Long Covid ist eine komplexe, aber ernstzunehmende und reale Erkrankung. Viele Betroffene leiden vor allem unter Erschöpfung, Luftnot, Muskelproblemen und eingeschränkter Belastbarkeit – oft über Monate.


Aktuelle Studien zeigen:



In der Physiotherapie geht es deshalb darum, gemeinsam mit dir deinen Weg zu finden: raus aus der völligen Schonung, aber auch ohne dich permanent zu überfordern. Schritt für Schritt, im Tempo deines Körpers – mit einem Plan, der sich an deiner Realität orientiert, nicht an starren Vorgaben.



Verwendete Studien und Quellen (Auswahl)


  1. World Health Organization. Post COVID-19 condition (Long COVID). 2023. Weltgesundheitsorganisation+1

  2. AWMF. S1-Leitlinie Long/Post-COVID-Syndrom. Aktualisierte Fassung 2025. AWMF Leitlinienregister

  3. Ye J et al. Clinical efficacy of exercise in the treatment of post-COVID syndrome: a systematic review and network meta-analysis. Frontiers in Physiology, 2025. Frontiers

  4. Tan C et al. Therapeutic interventions for Long COVID: a systematic review and meta-analysis. EClinicalMedicine/Elsevier, 2025. ScienceDirect

  5. Volckaerts T et al. Improved functional exercise capacity after primary care rehabilitation in post-COVID patients (PuRe-COVID trial). BMJ Open Respiratory Research, 2025. bmjopenrespres.bmj.com

  6. Berry C et al. Resistance Exercise Therapy After COVID-19 Infection: Randomized Clinical Trial. JAMA Network Open, 2025. PMC

  7. Gloeckl R et al. Practical Recommendations for Exercise Training in Patients with Long COVID. Sports Medicine – Open, 2024. Springer Nature Link

  8. Gartmann J et al. Physiotherapy interventions in post- and long-COVID-19: a scoping review. 2025. PMC+1

  9. McDowell CP et al. Effectiveness and tolerance of exercise interventions for Long COVID: systematic review and meta-analysis. BMJ Open, 2025. BMJ Open

  10. Zeraatkar D et al. Interventions for the management of Long COVID: systematic review. BMJ, 2024. BMJ

  11. Stussman B et al. Post-exertional malaise in Long COVID. 2025. PMC

  12. Appelman B et al. Skeletal muscle abnormalities and PEM in Long COVID. Nature Communications, 2025 (Korrespondenzartikel). Nature

  13. Bundesgesundheitsministerium (DE). Long Covid – Überblick aktueller wissenschaftlicher Studien und Publikationen. 2024/2025. bmg-longcovid.de+1

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Artikel geprüft von: Roman Welzk




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